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	<title>Kommentare zu: Der Heuleriade letzter Teil</title>
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	<description>Kulturnachrichten aus Würzburg und Mainfranken</description>
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		<title>Von: Günther Flierl</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25740</link>
		<dc:creator>Günther Flierl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 21:16:45 +0000</pubDate>
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		<description>Die ideologisch verkürzte Sicht des Autors wird weder der geistigen Entwicklung dieser  Künstlerpersönlichkeit noch der Qualität seiner Werke gerecht. 

In Würzburgs Zentrum stehen übrigens nicht nur vier monumentale Bildwerke. In der Aufzählung fehlt das Bildnis der Erdmutter Gäa von 1954 in der Klinikstraße. 
Von allen Werken des bedeutenden Bildhauers zeigt diese vollplastische Bronzefigur mit ihrer formal neuen Orientierung an Gustav Seitz oder Edwin Scharff am deutlichsten den erfreulichen  Aufschwung, den die plastische Kunst nach der Befreiung aus den Zwängen des Dritten Reiches in dieser Stadt erlebte. 

Die ursprünglich für das Geologischen Institut der Universität bestimmte Bronzefigur, wurde 1976 nach dessen Umzug in das Hubland, wo man sie nicht mehr haben wollte, auf Veranlassung von Prof. Franke in die Grünanlage vor der Med. Poliklinik versetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ideologisch verkürzte Sicht des Autors wird weder der geistigen Entwicklung dieser  Künstlerpersönlichkeit noch der Qualität seiner Werke gerecht. </p>
<p>In Würzburgs Zentrum stehen übrigens nicht nur vier monumentale Bildwerke. In der Aufzählung fehlt das Bildnis der Erdmutter Gäa von 1954 in der Klinikstraße.<br />
Von allen Werken des bedeutenden Bildhauers zeigt diese vollplastische Bronzefigur mit ihrer formal neuen Orientierung an Gustav Seitz oder Edwin Scharff am deutlichsten den erfreulichen  Aufschwung, den die plastische Kunst nach der Befreiung aus den Zwängen des Dritten Reiches in dieser Stadt erlebte. </p>
<p>Die ursprünglich für das Geologischen Institut der Universität bestimmte Bronzefigur, wurde 1976 nach dessen Umzug in das Hubland, wo man sie nicht mehr haben wollte, auf Veranlassung von Prof. Franke in die Grünanlage vor der Med. Poliklinik versetzt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Eberth</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25632</link>
		<dc:creator>Eberth</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:27:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sie sollten sich die Ausstellung über Heuler im Landratsamt Bad Kissingen anschauen, um sich ein Bild über Leben und Werk des Künstlers zu verschaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sollten sich die Ausstellung über Heuler im Landratsamt Bad Kissingen anschauen, um sich ein Bild über Leben und Werk des Künstlers zu verschaffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Berthold Kremmler</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25619</link>
		<dc:creator>Berthold Kremmler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 09:27:50 +0000</pubDate>
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		<description>Klitzekleine Replik zu Krampus: 
Der &quot;geschulte Dialektiker&quot; war sehr wohl vor der Kranzniederlegung gefragt worden - und schon ging alle Dialektik flöten: es kamen nur die üblichen Floskeln, die der interessierte Stadtrat in Umlauf gebracht hatte. Man sollte auch den Erfolg von Schulung nicht überschätzen: sie hilft noch nicht einmal immer im Formalen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klitzekleine Replik zu Krampus:<br />
Der &#8220;geschulte Dialektiker&#8221; war sehr wohl vor der Kranzniederlegung gefragt worden &#8211; und schon ging alle Dialektik flöten: es kamen nur die üblichen Floskeln, die der interessierte Stadtrat in Umlauf gebracht hatte. Man sollte auch den Erfolg von Schulung nicht überschätzen: sie hilft noch nicht einmal immer im Formalen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Krampus</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25614</link>
		<dc:creator>Krampus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>Der leider auch in seinem Heimatland Argentinien kaum angemessen geschätzte Aphoristiker und Essayist Angel Vercero schrieb 1872: „Sei in keiner Form der Rede so bedacht und klug wie in der Widerrede! Wer sich hier selbst widerspricht, darf nicht hoffen, seinen Vorredner und sein Publikum zu überzeugen.“ Ich bin gewarnt und hoffe, das hohe Niveau der schon fortgeschrittenen Debatte mit möglicherweise unsystematischen Äußerungen nicht zu unterlaufen. Es gilt: 

Wie begründet oder unbegründet kann eine Ehrung sein, wenn man keinen besseren – oder zumindest im Stadtbild auffälligeren – Bildhauer hat als eben Fried Heuler? Selbstverständlich kann die Stadt auf die Ehrung verzichten, wenn sie sie für überflüssig oder nicht opportun hält. Nun hat sie aber geehrt und tatsächlich ist die kommentierte Warum-Frage interessant. Der allen faschismusfreundlichen Vorlieben unverdächtige, geschulte Dialektiker im Oberbürgermeisteramt wäre sicher um keine Antwort verlegen. Wurde er gefragt, etwa mit einem einfachen „Genosse Georg, warum?“ Zumindest wird keine Antwort überliefert, die doch die ganze Debatte näher bei der Ausgangsfrage Berthold Kremmlers hielte. Stattdessen wird interpretiert, belehrt und vereindeutigt, dass es eine monumentale Pracht ist. 

Das Amt nennt also – aus unerforschten Gründen, wie wir wissen – den Künstler einen „bedeutenden mainfränkischen Bildhauer“. Im Werk der Hanns-Seidel-Stiftung (ich zitiere den Autor ohne eigene Quellenkenntnis) wird konstatiert, „dass sein Ruf kaum über Mainfranken hinausgedrungen sei.“ Den von Herrn Kremmler hier festgestellten Unterschied in der Wertschätzung für den Künstler gibt es schlechterdings nicht. Denn ein bedeutender mainfränkischer Künstler ist eben kein „bedeutender Künstler aus Mainfranken“, sondern einer mit eingeschränkter lokaler Strahlkraft und Bedeutung; eben einer, dessen Ruf kaum über seine Heimatregion hinausgedrungen ist. Der Autor findet Alliierte, wo keine sind. 

Ansatzweise zeigt sich bereits hier, was bei der weiteren Lektüre seiner Texte zum Thema noch deutlicher wird: Von nah und weit werden Argumente jedweder Qualität herangeholt und fast ausschließlich genutzt, um die geringe mainfränkische Fallhöhe, von der Heuler gestürzt werden soll, zu vergrößern. Als Beispiel gelte das Zitat Friedrich Theodor Vischers. Es markiert einen Anspruch, der Eindruck macht. Da steht Berthold Kremmler nicht allein. Doch welcher Art ist dieser Eindruck? Für mich ist es eher der eines – mir ist das Heikle der Wortwahl in diesem Kontext bewusst – Totschlagarguments. 

Ja, Fried Heuler hat ein Kriegerdenkmal und eines für die Opfer des 16. März 1945 gemacht. Dies kann nur als pervers bezeichnen, wer von einer Künstlerbiografie völlig abstrahiert oder sein Wissen darüber zurückhält. Zum Verstummen pervers, keine Spur von Moral? Ein grober Klotz von Überlegenheit, Herr Kremmler! Darauf einen groben Keil: Ja, er hat sie gemacht. Beide. Na, und? Denn fehlt nicht vor Entrüstung völlig der Blick aufs Materielle? Der Künstler lebt vom Verkauf seiner Werke und er hat Auftraggeber. Wie es bei der Auftragsbearbeitung in ihm aussieht, entzieht sich der Außenwahrnehmung, erst recht der der Nachgeborenen. Nicht umsonst hat Bertolt Brecht die unschöne Sentenz des Vorwurfs „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ ganz nüchtern auf die Füße gestellt: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

Zum „analytisch-beschreibenden Versuch“: Es wird gefragt, ob eine Beziehung zwischen der Ausführung des Gedenksteins und Walter von der Vogelweide denkbar sei. Gewiss ist sie das. Sie wahrzunehmen setzt beim Betrachter nur ein wenig mehr „esprit de curiosité“ voraus, als der Kritiker aufbringen mag. Man müsste nur bereit sein, den simplen, grobschlächtigen Quader als Sarkophag wahrzunehmen und die eingelassenen Schälchen als gar nicht so plumpen Hinweis auf den Namen de Minnedichters zu deuten. Mit einer Prise „generosité“ ließe sich dann auch auf den Punktabzug wegen Themaverfehlung für den Bildhauer verzichten. Denn auch der ahnungsloseste Tourist (Danke sehr!) weiß, dass der Geehrte nicht Walter von der Vogeltränke hieß. 

Kommen wir von hier auf den Hund, nein, auf das Pferd und seinen abgestiegenen Reiter vor der Paradepost. Auf der Frage, was „grob behauene Teile zwischen den Beinen offen lassen“ können, möchte ich dann doch nicht – Pardon! – herumreiten. Ich frage mich aber, wie dieses angemahnte „richtige“ Pferd denn wohl aussehen soll. Die mitgeteilten Hunde- und Rehassoziationen sind witzig; und sollte auch nur ein Teil der Betrachter sich ähnlich angeregt fühlen, wäre doch nichts verloren. Es ist schließlich das Pferd eines mainfränkischen Künstlers. Die Eltern von Gerhard Marcks konnten nicht ahnen, wie sehr ein Postpferd ihres Sohnes den Berthold Kremmler im Jahre 2009 vielleicht überzeugt haben würde. Sonst hätten sie ihn wohl in Würzburg großgezogen. Leider muss es Spekulation bleiben, wie ihm der Verzicht auf Größe und Starrheit bei gleichzeitiger Beachtung der Reinrassigkeit und der „bewegten Vorbilder vergangener Zeiten“ gelungen wäre. Vielleicht hätte er einen an solche Erwartungen geknüpften Auftrag bescheiden abgelehnt. Noch ein Wort zum eben schon angesprochenen assoziativen Betrachten. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Auch eine reinrassige Waschmaschine kann von schräg unten aussehen wie ein Kühlschrank. Spätestens beim Beladen macht sich der Unterschied wieder bemerkbar.

Ganz fremd scheint dem Verfasser die Möglichkeit subjektiver, eigenverantwortlicher Wahrnehmung nicht zu sein. Schreibt er doch im Abschnitt über das Kriegerdenkmal, es sei „entscheidend, was der Betrachter sieht.“ „Genau!“ müsste man ihm zurufen, ergänzte er nicht noch: „und was ihm an Einsichten vermittelt wird.“ Bei diesem hier zu Tage getretenen Verständnis von Vermittlung möchte ich kurz verweilen. Aus ihm spricht Angst, Bescheidwissen und Kontrollbedürfnis, und es findet hier endlich seinen adäquaten Gegenstand. Es ist die Angst, beim Betrachter könnte etwas ankommen, was nicht gemeint ist oder nicht gemeint sein darf. Da sei der Rahmenplan für das Fach Antifaschismus vor, dem Ambivalenz und Spielräume in der Betrachtung von Kunst suspekt sind, weil höhere Werte auf dem Spiel stehen. Demnach schafft nur Eindeutigkeit Erkenntnis. Folglich muss entweder die Aneignung der richtigen Botschaft „wahrer“ Kunst gesichert und kontrolliert oder eine vermeintlich falsche Botschaft „unwürdiger“ Kunst korrigiert und an ihrer Verbreitung gehindert werden. Die Zurechtsetzung des Kriegerdenkmals für die Wahrnehmung eines Betrachters – sei er ahnungsloser Tourist oder interessierter Bürger – ist aber ebenso obsolet wie der stoßseufzende Wunsch, es zu schleifen. Es ist in seiner bizarren Wichtigtuerei heute viel zu grotesk, um es – wodurch und für wen auch immer – für gefährlich zu halten. 

Von einem Kriegerdenkmal etwas anderes zu erwarten als steingewordene Rohheit, als die affirmative Abbildung brutaler Rituale des Tötens und Getötetwerdens, geht fehl. Denn genau dies ist seine Aufgabe. Den bei der Betrachtung zu gewinnenden Eindrücken von der Darstellung zu folgen und sie gegen die Ausführung des Monuments zu wenden, bringt daher keinen Erkenntnisgewinn über die Bedingungen des Mordhandwerks derer „in grauer Norm“ (Biermann), es führt aber an eine Gabelung des gangbaren Interpretationswegs. Denn nach allem Hin und Her über Prä-, Proto- und Vollfaschistisches wird dem Denkmal schließlich vorgeworfen, als Zentrum heutiger Friedenswünsche ungeeignet und kontraproduktiv zu sein.

Darauf ein tiefes Atemholen. Denn genau diese Mischung aus „heutigen Gedenkfeiern“ und verlogenen Friedenswünschen hat ja nun zwar nicht im Würzburger Glacis, aber im Berliner Bendlerblock einen angemessenen Ort gefunden. Wie weit Berthold Kremmlers „Kampfeslust aus dieser Zeit“ der heutigen „weltweiten Übernahme von Verantwortung“ geistesverwandt ist und wieviel dafür getan wird, diese Verwandtschaft zu leugnen, das bleibt zu beobachten. Gegen die Gefahr, der Propaganda zu erliegen, ist Heulers Kriegerdenkmal nicht das schwächste Gegenmittel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der leider auch in seinem Heimatland Argentinien kaum angemessen geschätzte Aphoristiker und Essayist Angel Vercero schrieb 1872: „Sei in keiner Form der Rede so bedacht und klug wie in der Widerrede! Wer sich hier selbst widerspricht, darf nicht hoffen, seinen Vorredner und sein Publikum zu überzeugen.“ Ich bin gewarnt und hoffe, das hohe Niveau der schon fortgeschrittenen Debatte mit möglicherweise unsystematischen Äußerungen nicht zu unterlaufen. Es gilt: </p>
<p>Wie begründet oder unbegründet kann eine Ehrung sein, wenn man keinen besseren – oder zumindest im Stadtbild auffälligeren – Bildhauer hat als eben Fried Heuler? Selbstverständlich kann die Stadt auf die Ehrung verzichten, wenn sie sie für überflüssig oder nicht opportun hält. Nun hat sie aber geehrt und tatsächlich ist die kommentierte Warum-Frage interessant. Der allen faschismusfreundlichen Vorlieben unverdächtige, geschulte Dialektiker im Oberbürgermeisteramt wäre sicher um keine Antwort verlegen. Wurde er gefragt, etwa mit einem einfachen „Genosse Georg, warum?“ Zumindest wird keine Antwort überliefert, die doch die ganze Debatte näher bei der Ausgangsfrage Berthold Kremmlers hielte. Stattdessen wird interpretiert, belehrt und vereindeutigt, dass es eine monumentale Pracht ist. </p>
<p>Das Amt nennt also – aus unerforschten Gründen, wie wir wissen – den Künstler einen „bedeutenden mainfränkischen Bildhauer“. Im Werk der Hanns-Seidel-Stiftung (ich zitiere den Autor ohne eigene Quellenkenntnis) wird konstatiert, „dass sein Ruf kaum über Mainfranken hinausgedrungen sei.“ Den von Herrn Kremmler hier festgestellten Unterschied in der Wertschätzung für den Künstler gibt es schlechterdings nicht. Denn ein bedeutender mainfränkischer Künstler ist eben kein „bedeutender Künstler aus Mainfranken“, sondern einer mit eingeschränkter lokaler Strahlkraft und Bedeutung; eben einer, dessen Ruf kaum über seine Heimatregion hinausgedrungen ist. Der Autor findet Alliierte, wo keine sind. </p>
<p>Ansatzweise zeigt sich bereits hier, was bei der weiteren Lektüre seiner Texte zum Thema noch deutlicher wird: Von nah und weit werden Argumente jedweder Qualität herangeholt und fast ausschließlich genutzt, um die geringe mainfränkische Fallhöhe, von der Heuler gestürzt werden soll, zu vergrößern. Als Beispiel gelte das Zitat Friedrich Theodor Vischers. Es markiert einen Anspruch, der Eindruck macht. Da steht Berthold Kremmler nicht allein. Doch welcher Art ist dieser Eindruck? Für mich ist es eher der eines – mir ist das Heikle der Wortwahl in diesem Kontext bewusst – Totschlagarguments. </p>
<p>Ja, Fried Heuler hat ein Kriegerdenkmal und eines für die Opfer des 16. März 1945 gemacht. Dies kann nur als pervers bezeichnen, wer von einer Künstlerbiografie völlig abstrahiert oder sein Wissen darüber zurückhält. Zum Verstummen pervers, keine Spur von Moral? Ein grober Klotz von Überlegenheit, Herr Kremmler! Darauf einen groben Keil: Ja, er hat sie gemacht. Beide. Na, und? Denn fehlt nicht vor Entrüstung völlig der Blick aufs Materielle? Der Künstler lebt vom Verkauf seiner Werke und er hat Auftraggeber. Wie es bei der Auftragsbearbeitung in ihm aussieht, entzieht sich der Außenwahrnehmung, erst recht der der Nachgeborenen. Nicht umsonst hat Bertolt Brecht die unschöne Sentenz des Vorwurfs „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ ganz nüchtern auf die Füße gestellt: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“</p>
<p>Zum „analytisch-beschreibenden Versuch“: Es wird gefragt, ob eine Beziehung zwischen der Ausführung des Gedenksteins und Walter von der Vogelweide denkbar sei. Gewiss ist sie das. Sie wahrzunehmen setzt beim Betrachter nur ein wenig mehr „esprit de curiosité“ voraus, als der Kritiker aufbringen mag. Man müsste nur bereit sein, den simplen, grobschlächtigen Quader als Sarkophag wahrzunehmen und die eingelassenen Schälchen als gar nicht so plumpen Hinweis auf den Namen de Minnedichters zu deuten. Mit einer Prise „generosité“ ließe sich dann auch auf den Punktabzug wegen Themaverfehlung für den Bildhauer verzichten. Denn auch der ahnungsloseste Tourist (Danke sehr!) weiß, dass der Geehrte nicht Walter von der Vogeltränke hieß. </p>
<p>Kommen wir von hier auf den Hund, nein, auf das Pferd und seinen abgestiegenen Reiter vor der Paradepost. Auf der Frage, was „grob behauene Teile zwischen den Beinen offen lassen“ können, möchte ich dann doch nicht – Pardon! – herumreiten. Ich frage mich aber, wie dieses angemahnte „richtige“ Pferd denn wohl aussehen soll. Die mitgeteilten Hunde- und Rehassoziationen sind witzig; und sollte auch nur ein Teil der Betrachter sich ähnlich angeregt fühlen, wäre doch nichts verloren. Es ist schließlich das Pferd eines mainfränkischen Künstlers. Die Eltern von Gerhard Marcks konnten nicht ahnen, wie sehr ein Postpferd ihres Sohnes den Berthold Kremmler im Jahre 2009 vielleicht überzeugt haben würde. Sonst hätten sie ihn wohl in Würzburg großgezogen. Leider muss es Spekulation bleiben, wie ihm der Verzicht auf Größe und Starrheit bei gleichzeitiger Beachtung der Reinrassigkeit und der „bewegten Vorbilder vergangener Zeiten“ gelungen wäre. Vielleicht hätte er einen an solche Erwartungen geknüpften Auftrag bescheiden abgelehnt. Noch ein Wort zum eben schon angesprochenen assoziativen Betrachten. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Auch eine reinrassige Waschmaschine kann von schräg unten aussehen wie ein Kühlschrank. Spätestens beim Beladen macht sich der Unterschied wieder bemerkbar.</p>
<p>Ganz fremd scheint dem Verfasser die Möglichkeit subjektiver, eigenverantwortlicher Wahrnehmung nicht zu sein. Schreibt er doch im Abschnitt über das Kriegerdenkmal, es sei „entscheidend, was der Betrachter sieht.“ „Genau!“ müsste man ihm zurufen, ergänzte er nicht noch: „und was ihm an Einsichten vermittelt wird.“ Bei diesem hier zu Tage getretenen Verständnis von Vermittlung möchte ich kurz verweilen. Aus ihm spricht Angst, Bescheidwissen und Kontrollbedürfnis, und es findet hier endlich seinen adäquaten Gegenstand. Es ist die Angst, beim Betrachter könnte etwas ankommen, was nicht gemeint ist oder nicht gemeint sein darf. Da sei der Rahmenplan für das Fach Antifaschismus vor, dem Ambivalenz und Spielräume in der Betrachtung von Kunst suspekt sind, weil höhere Werte auf dem Spiel stehen. Demnach schafft nur Eindeutigkeit Erkenntnis. Folglich muss entweder die Aneignung der richtigen Botschaft „wahrer“ Kunst gesichert und kontrolliert oder eine vermeintlich falsche Botschaft „unwürdiger“ Kunst korrigiert und an ihrer Verbreitung gehindert werden. Die Zurechtsetzung des Kriegerdenkmals für die Wahrnehmung eines Betrachters – sei er ahnungsloser Tourist oder interessierter Bürger – ist aber ebenso obsolet wie der stoßseufzende Wunsch, es zu schleifen. Es ist in seiner bizarren Wichtigtuerei heute viel zu grotesk, um es – wodurch und für wen auch immer – für gefährlich zu halten. </p>
<p>Von einem Kriegerdenkmal etwas anderes zu erwarten als steingewordene Rohheit, als die affirmative Abbildung brutaler Rituale des Tötens und Getötetwerdens, geht fehl. Denn genau dies ist seine Aufgabe. Den bei der Betrachtung zu gewinnenden Eindrücken von der Darstellung zu folgen und sie gegen die Ausführung des Monuments zu wenden, bringt daher keinen Erkenntnisgewinn über die Bedingungen des Mordhandwerks derer „in grauer Norm“ (Biermann), es führt aber an eine Gabelung des gangbaren Interpretationswegs. Denn nach allem Hin und Her über Prä-, Proto- und Vollfaschistisches wird dem Denkmal schließlich vorgeworfen, als Zentrum heutiger Friedenswünsche ungeeignet und kontraproduktiv zu sein.</p>
<p>Darauf ein tiefes Atemholen. Denn genau diese Mischung aus „heutigen Gedenkfeiern“ und verlogenen Friedenswünschen hat ja nun zwar nicht im Würzburger Glacis, aber im Berliner Bendlerblock einen angemessenen Ort gefunden. Wie weit Berthold Kremmlers „Kampfeslust aus dieser Zeit“ der heutigen „weltweiten Übernahme von Verantwortung“ geistesverwandt ist und wieviel dafür getan wird, diese Verwandtschaft zu leugnen, das bleibt zu beobachten. Gegen die Gefahr, der Propaganda zu erliegen, ist Heulers Kriegerdenkmal nicht das schwächste Gegenmittel.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Piepmatz vom Lusamgärtchen</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25602</link>
		<dc:creator>Der Piepmatz vom Lusamgärtchen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ein bravissimo für den schnellen Entschluß!
Hoffentlich auf bald (naja??)!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bravissimo für den schnellen Entschluß!<br />
Hoffentlich auf bald (naja??)!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zunder</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25598</link>
		<dc:creator>Zunder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:05:20 +0000</pubDate>
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		<description>Also: Name und E-Mail sind nicht mehr zum Kommentieren obligatorisch – die Anonymität bleibt gewahrt. Das bedeutet aber auch, dass wir die Kommentare künftig nicht nur auf Spamgehalt prüfen müssen, sondern auch auf juristische Unbedenklichkeit, denn wenn wir anonyme Kommentare zulassen, tragen wir die letzte presserechtliche Verantwortung. 
Allerdings tragen wir die ja gerne, sofern der Diskurs hierdurch an Fahrt aufnimmt ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also: Name und E-Mail sind nicht mehr zum Kommentieren obligatorisch – die Anonymität bleibt gewahrt. Das bedeutet aber auch, dass wir die Kommentare künftig nicht nur auf Spamgehalt prüfen müssen, sondern auch auf juristische Unbedenklichkeit, denn wenn wir anonyme Kommentare zulassen, tragen wir die letzte presserechtliche Verantwortung.<br />
Allerdings tragen wir die ja gerne, sofern der Diskurs hierdurch an Fahrt aufnimmt &#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walther von der Vogelweide</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25596</link>
		<dc:creator>Walther von der Vogelweide</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:18:43 +0000</pubDate>
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		<description>EILMELDUNG!
Walther von der Vogelweide gibt bekannt, daß er sich aus gegebenem Anlaß in Zukunft unter dem Decknamen &quot;Der ruhelose Piepmatz vom Lusamgärtchen&quot; zu Wort melden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>EILMELDUNG!<br />
Walther von der Vogelweide gibt bekannt, daß er sich aus gegebenem Anlaß in Zukunft unter dem Decknamen &#8220;Der ruhelose Piepmatz vom Lusamgärtchen&#8221; zu Wort melden wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walther von der Vogelweide</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25590</link>
		<dc:creator>Walther von der Vogelweide</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, den Grund für die Notwendigkeit der Freischaltung sehe ich ein.
Aber die beiden anderen Punkte (Real name und E-Mail)
solltet Ihr Euch überlegen, okay?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, den Grund für die Notwendigkeit der Freischaltung sehe ich ein.<br />
Aber die beiden anderen Punkte (Real name und E-Mail)<br />
solltet Ihr Euch überlegen, okay?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zunder</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25589</link>
		<dc:creator>Zunder</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:20:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zunderderblog.de/?p=303#comment-25589</guid>
		<description>Lieber Walther von der Vogelweide,

vielen Dank für Ihre Kommentare, die den Blog sehr beleben. Bitte regelmäßig mehr davon ...

Nur in einem muss ich energisch widersprechen: Die Freischaltung der Kommentare ist nicht von Ihnen unterstellten Vorlieben für Praktiken fernöstlicher Staaten geschuldet, sondern lediglich dem Umstand, dass der Blog ansonsten - trotz vieler schlauer Filterchen - hemmungslos zugemüllt würde von Spammern, die zu jedem Beitrag die Kommentarformulare füllen.

Ich wollte Ihnen die Spams, die trotz Filterung seit dem letzten manuellen Aufräumvorgang vor ein paar Tagen bis zu unserem Spam-Ordner durchgekommen sind, zur gefälligen Kenntnisnahme übersenden. Aber: meine Mail kam leider wieder zurück. Warum? War wohl zuviel Spam darin ... ;-)
 
Ansonsten wird jeder Kommentar freigeschaltet, der von einem echten Menschen stammt, und sei er noch so bissig (der Kommentar). Ausserdem hat bisher kein Kommentar länger als 8 Stunden auf Freischaltung warten müssen - da haben einige Mails von mir im Stadtgebiet schon länger gebraucht, bis sie beim Empfänger angekommen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Walther von der Vogelweide,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Kommentare, die den Blog sehr beleben. Bitte regelmäßig mehr davon &#8230;</p>
<p>Nur in einem muss ich energisch widersprechen: Die Freischaltung der Kommentare ist nicht von Ihnen unterstellten Vorlieben für Praktiken fernöstlicher Staaten geschuldet, sondern lediglich dem Umstand, dass der Blog ansonsten &#8211; trotz vieler schlauer Filterchen &#8211; hemmungslos zugemüllt würde von Spammern, die zu jedem Beitrag die Kommentarformulare füllen.</p>
<p>Ich wollte Ihnen die Spams, die trotz Filterung seit dem letzten manuellen Aufräumvorgang vor ein paar Tagen bis zu unserem Spam-Ordner durchgekommen sind, zur gefälligen Kenntnisnahme übersenden. Aber: meine Mail kam leider wieder zurück. Warum? War wohl zuviel Spam darin &#8230; ;-)</p>
<p>Ansonsten wird jeder Kommentar freigeschaltet, der von einem echten Menschen stammt, und sei er noch so bissig (der Kommentar). Ausserdem hat bisher kein Kommentar länger als 8 Stunden auf Freischaltung warten müssen &#8211; da haben einige Mails von mir im Stadtgebiet schon länger gebraucht, bis sie beim Empfänger angekommen sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walther von der Vogelweide</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25588</link>
		<dc:creator>Walther von der Vogelweide</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:14:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zunderderblog.de/?p=303#comment-25588</guid>
		<description>Weil wir gerade dabei sind: Was ist das für eine Mode, einen Kommentar auf Freischaltung warten zu lassen!? Das sollte man der Volksrepublik China überlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil wir gerade dabei sind: Was ist das für eine Mode, einen Kommentar auf Freischaltung warten zu lassen!? Das sollte man der Volksrepublik China überlassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walther von der Vogelweide</title>
		<link>http://www.zunderderblog.de/2009/10/05/der-heuleriade-letzter-teil/#comment-25587</link>
		<dc:creator>Walther von der Vogelweide</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:05:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zunderderblog.de/?p=303#comment-25587</guid>
		<description>Zum &quot;analytisch-beschreibenden Versuch&quot; des ersten &quot;Bildwerks&quot; von Fried Heuler, dem Gedenkstein für Walther von der Vogelweide:
Könnte es nicht sein, daß Fried Heuler schlicht und ergreifend einen SARKOPHAG für den Minnesänger vor Augen hatte, als er dieses &quot;Bildwerk&quot; schuf?? Das liegt doch wohl allemal näher als diese - gelinde gesagt - merkwürdige Assoziation eines &quot;Opferaltars mythischer Religiosität erst unlängst vergangener Zeiten&quot; (Oh du heiliger Strohsack!)
Alle &quot;ahnungslosen (Warum diese Überheblichkeit?) Touristen&quot;, die lesen oder hören, daß Walther von der Vogelweide in Würzburg begraben sein soll, werden wohl diese, und nur diese Assoziation haben, selbst wenn sie - wie unterstellt - den Gedenkstein wahrgenommen haben, ohne ihn wahrzunehmen (auch diese Unterstellung des nicht gehörigen Wahrnehmens entspringt offensichtlich einer nur schwer zu kontrollierenden Überheblichkeit unseres feinsinnigen Analytikers!? Das ist schlicht und einfach ungehörig! Egal auf welcher Ebene auch immer!)
Es ist eigentlich nebensächlich, aber ich erwähne es, weil jemand, der so kräftig auszuteilen weiß, auch einstecken muß: Aufschlußreich, daß der Autor, der so zu Herzen gehend über &quot;einen zarten Widerschein an einige Lieder Walthers&quot; parliert, beim Hinschreiben offensichtlich nicht merkt, daß das alltägliche deutsche Wort &quot;Gebüsch&quot; nur im Singular stehen kann: Das Gebüsch - der Busch, die Büsche!
Damit soll&#039;s genug sein!
Falls man sich an der Anonymität des Kommentars stört:
Auch in der Provinz ist es üblich, in einem Blog nicht unter Echtnamen zu plauschen. Also bitte auf die Angabe des Namens und der E-Mail-Adresse verzichten. Sonst wird das nichts mit der &quot;Provinz auf Weltniveau&quot;!
Walther von der Vogelweide</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum &#8220;analytisch-beschreibenden Versuch&#8221; des ersten &#8220;Bildwerks&#8221; von Fried Heuler, dem Gedenkstein für Walther von der Vogelweide:<br />
Könnte es nicht sein, daß Fried Heuler schlicht und ergreifend einen SARKOPHAG für den Minnesänger vor Augen hatte, als er dieses &#8220;Bildwerk&#8221; schuf?? Das liegt doch wohl allemal näher als diese &#8211; gelinde gesagt &#8211; merkwürdige Assoziation eines &#8220;Opferaltars mythischer Religiosität erst unlängst vergangener Zeiten&#8221; (Oh du heiliger Strohsack!)<br />
Alle &#8220;ahnungslosen (Warum diese Überheblichkeit?) Touristen&#8221;, die lesen oder hören, daß Walther von der Vogelweide in Würzburg begraben sein soll, werden wohl diese, und nur diese Assoziation haben, selbst wenn sie &#8211; wie unterstellt &#8211; den Gedenkstein wahrgenommen haben, ohne ihn wahrzunehmen (auch diese Unterstellung des nicht gehörigen Wahrnehmens entspringt offensichtlich einer nur schwer zu kontrollierenden Überheblichkeit unseres feinsinnigen Analytikers!? Das ist schlicht und einfach ungehörig! Egal auf welcher Ebene auch immer!)<br />
Es ist eigentlich nebensächlich, aber ich erwähne es, weil jemand, der so kräftig auszuteilen weiß, auch einstecken muß: Aufschlußreich, daß der Autor, der so zu Herzen gehend über &#8220;einen zarten Widerschein an einige Lieder Walthers&#8221; parliert, beim Hinschreiben offensichtlich nicht merkt, daß das alltägliche deutsche Wort &#8220;Gebüsch&#8221; nur im Singular stehen kann: Das Gebüsch &#8211; der Busch, die Büsche!<br />
Damit soll&#8217;s genug sein!<br />
Falls man sich an der Anonymität des Kommentars stört:<br />
Auch in der Provinz ist es üblich, in einem Blog nicht unter Echtnamen zu plauschen. Also bitte auf die Angabe des Namens und der E-Mail-Adresse verzichten. Sonst wird das nichts mit der &#8220;Provinz auf Weltniveau&#8221;!<br />
Walther von der Vogelweide</p>
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